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Frau denkt nach

Nikotin und Rauchstopp

Mythen & Fakten

Ist Nikotin schädlich? Nehme ich nach dem Rauchstopp zu? Werde ich von Nikotinersatz süchtig? Bei den Themen Nikotin, Rauchausstieg und Nikotinersatztherapie herrscht viel Unsicherheit. Da das Aufhören schon schwer genug fällt, bieten wir Ihnen lieber Fakten statt Mythen.

Nikotin ist krebserregend
Nikotin verursacht andere mit dem Rauchen verbundene Krankheiten
Nikotin macht süchtig
Nikotinersatzprodukte machen süchtig
Nikotinersatztherapie ist genauso gefährlich wie das Rauchen selbst
Nikotinersatz ist teurer als Zigaretten
Nikotin ist giftig
Nikotin verursacht gelbe Flecken auf Fingern und Zähnen
Nikotin ist ein künstlich hergestellter Stoff
Nach dem Rauchstopp nimmt man zu
Rauchen hilft bei der Stressregulierung
Der Wille ist beim Rauchstopp entscheidend

Mythos: Nikotin ist krebserregend

Falsch! Nikotin ist nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft nicht krebserregend. Dafür sind über 50 andere Stoffe der über 4.000 Inhaltsstoffe des Zigarettenrauchs verantwortlich.

Hauptverursacher für Lungenkrebs und andere Krebsarten sind polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe und Nitrosamine, die mit dem Zigarettenrauch in den Körper aufgenommen werden.

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Mythos: Nikotin verursacht andere mit dem Rauchen verbundene Krankheiten

Falsch! Zigaretten sind zwar wohl bekannt als Verursacher von Krebs, chronischen Lungenkrankheiten, Herzkrankheiten und anderen Störungen, aber Ursache ist nach heutigem Wissensstand nicht das Nikotin.

Vielmehr sind die unzähligen Giftstoffe im Zigarettenrauch für die schädlichen Folgen verantwortlich. In anderen Worten: Das Verabreichungsverfahren und nicht das Nikotin selber verursacht den Großteil der mit Tabakrauch verbundenen Krankheiten.

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Mythos: Nikotin macht süchtig

Richtig! Es ist das Nikotin, das, wenn es geraucht wird, besonders schnell abhängig macht. Der Körper eines Rauchers gewöhnt sich an einen konstanten Nikotinspiegel im Blut oder an Nikotinzufuhren zu bestimmten Zeiten.

Wenn keine Zigaretten mehr geraucht werden, schlägt der Körper in Form von Entzugserscheinungen Alarm. Deshalb ist Nikotin für das bestehende Rauchverlangen verantwortlich und der Grund, warum viele Raucher sich den giftigen Stoffen des Zigarettenrauchs immer wieder aussetzen.

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Mythos: Nikotinersatzprodukte machen süchtig

Falsch! Nikotinersatzprodukte wie NICORETTE® sind nicht geeignet, eine berauschende Wirkung hervorzurufen. Dafür ist die Art der Nikotinaufnahme verantwortlich: Nikotin über den Tabakrauch inhaliert, löst innerhalb weniger Sekunden einen „Kick“ im Gehirn aus. So wirkt die Inhalation von Nikotin schneller als eine Injektion.

Nur wenige Zigaretten reichen oft aus, um den Konsumenten abhängig zu machen. Bei allen NICORETTE® Produkten ist die Aufnahme des Nikotins deutlich langsamer, das heißt ein „Kick“ wie beim normalen Zigarettenkonsum wird nicht ausgelöst. Dennoch bleibt der positive Effekt: Dem Raucher wird das körperliche Verlangen nach der Zigarette genommen.

Wie genau das möglich ist, erfahren Sie im Kapitel Nikotinersatztherapie. Eine Überdosierung ist bei Einhaltung der Gebrauchsinformationen nicht möglich.

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Mythos: Die Nikotinersatztherapie ist genauso gefährlich wie das Rauchen selbst

Falsch! Das Nikotin, welches in Nikotinersatzprodukten enthalten ist, wird durch geregelte pharmazeutische Methoden hergestellt. Nikotinkaugummi, Nikotinpflaster & Co. beinhalten nicht die schädlichen Stoffe, die im Zigarettenrauch enthalten sind. Daher tragen sie auch nicht das Risiko der schweren Krankheiten, die mit dem Rauchen verbunden sind.

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Mythos: Nikotinersatz ist teurer als Zigaretten

Falsch! Viele Raucher wissen gar nicht, wie viel Geld sie für Zigaretten ausgeben. Wenn sie einmal die Kosten für eine Woche oder einen Monat zusammenrechnen, werden sie vermutlich sehr überrascht sein. Nikotinersatzprodukte kosten zwar Geld, allerdings ist das Ziel der Nikotinersatztherapie die schrittweise Reduktion des Nikotins.

Kosten entstehen also nur kurzfristig – langfristig sparen Sie bares Geld. Wie viel Geld Sie sparen könnten, verrät Ihnen unser Zigarettenrechner.

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Mythos: Nikotin ist giftig

Richtig und Falsch! Nikotin ist in geringen Mengen grundsätzlich nicht giftig. Da Raucher normalerweise an hohe Dosen gewöhnt sind, sind Überdosierungen nicht zu erwarten.

Nichtraucher können bei Einnahme mit Übelkeit reagieren und für kleine Kinder können höhere Dosen an Nikotin sogar tödlich sein. Daher sollten sowohl NICORETTE® Produkte als auch Zigaretten außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden.

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Mythos: Nikotin verursacht gelbe Flecken auf Fingern und Zähnen

Falsch! Nicht das Nikotin in den Zigaretten, sondern der Teer verursacht gelbliche Flecken auf Fingern und Zähnen.

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Mythos: Nikotin ist ein künstlich hergestellter Stoff

Falsch! Nikotin ist eine im Tabak natürlich vorkommende Substanz, welche aus der Tabakpflanze gewonnen wird.

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Mythos: Nach dem Rauchstopp nimmt man zu

Richtig und falsch! Es stimmt, dass viele Nichtraucher nach dem Rauchstopp zunehmen. Das liegt am Nikotin, das zuvor den Stoffwechsel angeregt und den Appetit gezügelt hat.

Hier kommen Nikotinersatzprodukte ins Spiel. Diese setzen kontrollierte Dosen Nikotin frei und helfen dabei, mit dem Rauchen aufzuhören und gleichzeitig den Stoffwechsel und den Appetit zu kontrollieren.

Zudem isst man als Nichtraucher zunächst häufig mehr, da man zum einen die „Hand-zu-Mund-bewegung“ vermisst und zum anderen den Heißhunger auf Zigaretten mit Hungergefühlen „verwechselt“. Um dem entgegenzuwirken, können Sie sich kleine gesunde Snacks wie Gemüse Sticks oder Obst vorbereiten. Erfahren Sie mehr unter Rauchen aufhören ohne zuzunehmen.

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Mythos: Rauchen hilft bei der Stressregulierung

Falsch! Hier ist das Gegenteil ist der Fall: Rauchen erhöht die innere Spannung, weil es die Herzfrequenz erhöht. Es ist vielmehr die Aktion des Rauchers, der sich von der Zigarette eine Linderung des Stresses erwartet, der zwischen zwei Zigaretten auftritt.

Rauchen verursacht also Stress, den es dann vermeintlich lindert. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie unter Rauchen aufhören: Vorteile.

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Mythos: Der Wille ist beim Rauchstopp entscheidend

Richtig und falsch! Motivation ist wichtig, wenn es ans Aufhören geht. Aber: Der Vorsatz alleine führt leider eher selten zum Erfolg. Sich ohne Hilfsmittel von der Zigarette zu trennen, gelingt nur in 3 bis 5 Prozent der Fälle beim ersten Mal.

Es ist inzwischen anerkannt, dass Rauchen im doppelten Sinne abhängig macht: Neben dem psychischen Aspekt machen die körperliche Nikotinsucht und der resultierende Nikotinentzug die Raucherentwöhnung so schwer. Erfahren Sie mehr zur den Problematiken der Raucherentwöhnung.

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