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Frau kriegt schlecht Luft

Rauchen: Folgen für Ihre Gesundheit

Dass das Rauchen von Zigaretten nicht gesund ist, weiß fast jeder. Das im Tabakrauch enthaltene Nikotin selbst ist aber nicht krebserregend. Hier finden Sie alle Fakten sowie die häufigsten „Raucherkrankheiten“.

Inhalt

Rauchen - Folgen für die Gesundheit

 

Folgeschäden für Raucher

  • Lungenkrebs (und weitere Krebsarten)
  • Herzinfarkt
  • Bluthochdruck
  • Schlaganfall
  • Impotenz
  • Raucherhusten

Dies sind nur einige der Krankheiten, die der Tabakkonsum als gesundheitliche Folgen mit sich bringen kann. Aufgrund dieser potenziellen Erkrankungen kann die Lebenserwartung eines Rauchers erheblich sinken.

In Deutschland sterben 331 Menschen täglich an den Folgen des Rauchens. Selbst das Passivrauchen kann erhebliche Gesundheitsschäden mit sich bringen.

 

Gesundheitliche Folgen für die Atemwege

Raucher atmen mit jeder Zigarette mehr als 4.800 Chemikalien ein. Daher sind die Folgen des Rauchens für unsere Lunge am gravierendsten. Grund dafür ist, entgegen häufigen Vermutungen, nicht das Nikotin, sondern Teer und weitere Partikel im Tabak.

Werden diese dauerhaft eingeatmet, stören sie die Funktion der Bronchien und verursachen den umgangssprachlichen „Raucherhusten“, eine chronische Bronchitis. Verengen sich die Bronchien weiter, sprechen Experten von einer chronisch obstruktiven Bronchitis, die zu einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (kurz COPD) werden kann. Diese Erkrankung ist auch bekannt als Raucherlunge und geht mit anhaltendem Husten, erhöhter Schleimproduktion und Atemnot einher.

 

Weitere gesundheitliche Folgen des Zigarettenkonsums

Das Risiko an Krebs zu erkranken, steigt als Raucher enorm. Dabei erkranken Raucher nicht nur häufiger an Lungenkrebs als Nichtraucher: Das Risiko, Rachen-, Mund- oder Kehlkopfkrebs zu bekommen, ist bei Rauchern ebenfalls erhöht.

Bei Raucherinnen steigt zudem die Gefahr, an Gebärmutter- oder Brustkrebs zu erkranken. Krebs ist allerdings nicht die häufigste Folge des Rauchens. Noch öfter treten Herz-Kreislauferkrankungen wie Herzinfarkte und Schlaganfälle auf. Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen jährlich die meisten Todesfälle in Deutschland.

Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören möchten, finden Sie hier die richtige Methode zur Raucherentwöhnung.

 

Rauchen und Sport

Sport und Zigaretten rauchen sind zwei Aktivitäten, die nicht zusammenpassen. Während Sport sowohl für den Körper als auch für die Psyche wohltuend ist, hat Rauchen negative Auswirkungen auf die Gesundheit und verringert sogar die sportliche Leistungsfähigkeit:

Rauchen reduziert das Fitnesslevel und die Ausdauer

​Raucher sind im Vergleich zu Nichtrauchern langsamer und haben eine geringere Ausdauer, da sie weniger Sauerstoff aufnehmen können. Beim Rauchen gelangt Kohlenmonoxid in den Körper, das sich an den roten Blutfarbstoff (Hämoglobin) bindet und so die Aufnahmefähigkeit des Sauerstoffs verringert. Bei Ausdauersport reduziert Rauchen die Leistung um rund 15 % - dies gilt sowohl für Leistungs- als auch Freizeitsportler.

Raucher sind schneller aus der Puste

Treiben Raucher Sport müssen sie häufiger und stärker Luft holen oder sogar danach schnappen als Nichtraucher, da rauchen die Atmung beeinträchtigt.

Rauchen kann folglich eine Vielzahl an negativen Auswirkungen auf die sportliche Leistungsfähigkeit haben, andersrum kann Sport Sie jedoch sehr gut beim Versuch mit dem Rauchen aufzuhören unterstützen. Zusätzlich können Sie Rauchverlangen mit zuckerfreien Nikotinkaugummis oder Lutschtabletten bekämpfen. Weitere Tipps zum Aufhören von ehemaligen Rauchern finden Sie hier.

Rauchen lässt das Herz und den Kreislauf schwerer arbeiten

Treibt ein Raucher Sport muss das Herz öfter schlagen als das Herz eines Nichtrauchers bei gleicher Belastung. Durch das Rauchen von Zigaretten werden die Herzkranzgefäße schlechter durchblutet, was die körperliche Leistung direkt mindert. Insbesondere in Wettkampsituationen kann das ein Nachteil sein.

 

Liebeskiller Rauchen – Auswirkungen auf das Aussehen

Raucherküsse schmecken nicht. Und wie kann Rauchen das Aussehen beeinflussen? Das Rauchen negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat, ist hinreichend bekannt, doch auf das äußere Erscheinungsbild kann sich Rauchen auch schädlich auswirken, vor allem die Haut leidet in mehrfacher Hinsicht:

Rauchen begünstigt Akne

Raucher neigen häufiger zu Hautkrankheiten, wie die sich durch Pickel, Pusteln und Mitesser äußernde Akne. Je mehr geraucht wird, desto stärker kann die Akne sein. Durch den Tabakrauch gelangen giftige Substanzen in den Körper, die Entzündungsreaktionen der Haut hervorrufen können. Neben Akne besteht für Raucher auch für andere Hautkrankheiten wie Schuppenflechte ein erhöhtes Risiko gegenüber Nichtrauchern. Ein Rauchstopp kann sich positiv auf das Erscheinungsbild der Haut auswirken.

Rauchen verfärbt Zähne und Finger

Raucher sind häufig unzufrieden mit der Farbe ihrer Zähne, aufgrund von Verfärbungen. Zurückzuführen sind sie auf den Tabakrauch, der Pigmente enthält, die die Zähne gelblich bis braun verfärben. Zur Unterstützung bei einem Rauchstopp können zuckerfreie Nikotinkaugummis mit Zahnweiß-Effekt verwendet werden, um den Verfärbungen entgegenzuwirken.

Rauchen kann das äußere Erscheinungsbild somit negativ an mehrere Stellen des Körpers beeinflussen. Ein Rauchstopp kann sich jedoch positiv auswirken, erfahren Sie mehr unter: Vorteile der Raucherentwöhnung für das Aussehen.

Rauchen lässt die Haut schneller altern

Rauchen beeinflusst das Erscheinungsbild der Haut und beschleunigt ihren Alterungsprozess. Auffällige Falten und fahle Haut sind typisch für das äußere Erscheinungsbild eines Rauchers, wobei die Beschleunigung der Hautalterung davon abhängt, wie lange und wieviel jemand raucht. Beispielsweise ist die Haut eines Rauchers im mittleren Alter, der 20 Zigaretten am Tag geraucht hat, um ca. 10 Jahre mehr gealtert als bei einem Nichtraucher im gleichen Alter. Bei Frauen wird die Hautalterung durch Rauchen häufig noch stärker beschleunigt als bei Männern.

Doch warum lässt Rauchen die Haut verstärkt altern? Der Tabakrauch und die in ihm enthaltenen freien Radikale führen zu einem verstärkten Abbau des in der Haut enthaltenen Elastins sowie Kollagens, deren Fasern für die Elastizität und Widerstandskraft der Haut sorgen. Gleichzeitig wird die Neubildung von Kollagen verringert und das Gleichgewicht zwischen Auf- und Abbau von Kollagenfasern beeinträchtigt. Außerdem enthält die Haut von Rauchern weniger Wasser als von Nichtrauchern und wird aufgrund verengter Blutgefäße schlechter durchblutet. Als Folge entstehen Falten.

Rauchen riecht unangenehm

Raucher haben öfter Mundgeruch, da Bakterien in ihrem Mund bestimmte Schwefelverbindungen bilden, die unangenehm riechen. Der Rauchgeruch sammelt sich außerdem in Haaren, Bart und Kleidung, was von Nichtrauchern häufig als unattraktiv wahrgenommen und in Beziehung zum Streitthema werden kann. Wenn der Zigarettenkonsum reduziert werden soll, können Nikotinkaugummis helfen, die zum einen das Rauchverlangen lindern und zum andern den Atem erfrischen, wie das nicorette® Kaugummi whitemint.